13.11.07 A-Innsbruck ANAJO ULTRAS REISEN INC. Präsentieren: ANAJO ULTRAS SWITZERLAND/AUSTRIA TOUR 2007 Tag 4: Innsbruck Das fettigste Frühstück der Welt Am 4. Tag standen 560 km auf der Agenda, die wollten gemächlich angegangen werden, so haben wir auch gleich nach Graz die erstbeste Raststätte angefahren- sah alles ganz toll aus da, so richtig mit Bedienung und so, was man ja von deutschen Autobahnen nicht so gewohnt ist. Wir bestellten uns auch gleich sehr spontan Ham and Eggs und wurden ordentlich überrascht, als da 2 schöne Spiegeleier im Palminsee auf uns zugeschwommen kamen. Immerhin war der Service gut und die Grundlage für den Tag war ja dann auch nicht so schlecht, wenn man bedenkt, dass man unter normalen Umständen einen halbe Flasche Spirituelles gebraucht hätte um das ganze Bratfett zu egalisieren. In Salzburg hielten wir dann noch auf einen ziemlich heruntergekommen Campingplatz (oder lag das an der „nicht“ - Saison?) um uns zu Duschen und uns mit Frischwasser zu versorgen bzw. Brauchwasser etc. zu entsorgen. Die anwesenden Betreiber waren auch eher mäßig nett, und wollten erstmal die heruntergefallenen Nüsse aufheben, bevor wir zur Versorgungsstelle fahren durften. Da wir jetzt 2 Stopps von insg. mehr als 2 Stunden Zeitverlust hinter uns hatten, fuhren wir nun schon in der Dämmerung zum 2. Mal am Chiemsee vorbei, rauf zum Inntal Dreieck und dann schnurstracks Richtung Kufstein gen Felix (wir kamen ja wieder) Austria. Kurz hinter Kufstein gab es dann noch einen Tankstop wo Herr Radiofreunde sein überzähliges Münzgeld aus der Schweiz an den sehr zuvorkommenden Herren von der Zapfpistolengilde als Trinkgeld los wurde. Irgendwie waren wir jetzt schon a bisserl spät dran... 2 Stunden später: Hphu... grad noch geschafft... ewige suche nach Halle und Parkplatz weil das Navi Aussetzer hatte... ( Das lag am "Alkhoven", so nennt man des teil über der Fahrerkabine in der man schläft, welcher das Signal immer hervorragend abgeschirmt hat :) . Wir waren an der Dogana. Wir hatten uns doch für den Campingplatz entschieden, was sich als super Idee herausstellte! Denn nachdem wir in Innsbruck gefühlte 8 mal falsch abgebogen waren und Herr Radiofreunde doch sehr erheblich Zweifel an der ausgeschilderten Durchfahrtshöhe (wir waren immerhin 3,05 Meter hoch) hatte, wurden alle „Wir parken vor der Halle“ Pläne verworfen und der schöne Campingplatz „Kranebitten“ angelaufen. Noch schnell 2 Discoschorle "to go" mit "flavour" also wodka... ( ich hasse Starbucks für diesen to go und flavour mist, aber egal... :) ) und dann direkt von der Campingplatz Bushaltestelle in die Stadt bzw. zur Dogoana. Ich fand die Halle gleich richtig toll (Rundbögen, breite Treppe, etc.), leider hatten wir die Fahnen vergessen, die hätten wir hier richtig super platzieren können. Schade, schade.....schade.... Wie zu erwarten war das Innsbrucker Publikum gut drauf und ging gleich von Anfang an gut mit. Großen Respekt an die relativ große Faninsel vor Oli, die nach 5 Minuten gleich den Moshpit eröffneten! Auch sonst war viel textsicheres und spaßbetontes Publikum anwesend, was den AU´s dazu verhalf erstmals auf der Tour richtig abzugehen, ohne mit seltsamen Blicken gewürdigt zu werden (vielleicht haben wir die halt einfach nicht bemerkt ). Den Anajos war wie bei den vorherigen Auftritten der Spass bei der "Arbeit" richtig anzusehen... Leider eine wieder viel zu kurze Setlist aber das ist halt bei der Vorband so... "Mutter der Mann mit dem Koks ist da" kam auch hier super an, und Oli hatte recht damit das sich dieses Lied wohl in die Österreichische Volksseele gebrannt hat. Am Merch war dann auch der Max wieder da... und erfreute uns mit lustigen Geschichten und hat dann eine gefunden die auch ganz gut zu ihm passte, beide haben nämlich eine krankhafte Ablehnung gegenüber Franken... tsss... aber das is mir ja so egal, das ich es nicht mal ignorieren mag.... An dieser Stelle noch Grüße an die angereisten Gäste aus Mühldorf am Inn! (War so abgesprochen ) Bei der Aftershow Party im Weekender zu der die „Helfer“ mit den Bierkutscherinnen vom Dienst verbracht wurden (Danke noch mal!) haben wir dann Dani und Sandi wieder getroffen, welche die AU´s schon beim Konzert als Altersschutzschild missbraucht hatten... oh wie toll... also die Dani hat mich schon etwas beeindruckt... und am meisten hat sie mich zum Ende hin beeindruckt das sie alles in sich behalten hat, das war nämlich keine schlechte Leistung am Sodastand :-) . Die Jungs kamen dann auch zu später Stunde, nachdem sie noch zu Pianoklängen Geburtstagslieder geträllert hatten. War dann auch noch eine lustige Veranstaltung mit Olli als DJ (nicht mal Bad Taste aufgelegt, „Applaus“). Als uns dann mehrfach bedrohlich das Licht im Weekender gelöscht wurde und wir mit „JETZT ABER SCHLUß“ aus dem recht netten Laden geworfen wurden (Herr Radiofreunde war letzter, da legt er Wert drauf!) durften wir Olli noch beim verschönern des Bandbusses zusehen und dann ging es auch schon wieder zum AU Nightliner und ab in die Koje (wurde aber auch Zeit!) Am nächsten Morgen hatten wir dann Probleme mit unserem Gefährt vom Stellplatz wegzukommen (frisch verschneite Wiese, Hanglage, Frontantrieb), aber der absolut kompetente Herr von der "Rezeption" hat schon damit gerechnet und hat uns rausgezogen :)... das ganze war ganz praktisch, weil ich so schnell wach war und wir gleich zum Duschen gegangen sind, und der Morgen etwas naja.. ich sag mal "Schwungvolles" hatte :) So machten wir uns auf nach Wien, um bei dem letzten Konzert unserer Tour dabei zu sein! Notenvergabe: Anajo: 1* AU: 1 Morgen: Wien und SPIELFREI !!!
12.11.07 A-Graz, Listhalle ANAJO ULTRAS REISEN INC. Präsentieren: ANAJO ULTRAS SWITZERLAND/AUSTRIA TOUR 2007 Tag 3: Graz Heute stand die kürzeste Etappe auf dem Plan: Schlappe 220 Kilometer, welche in knapp 3 Stunden trotz der vielen Tunnel und schlechten Sichtverhältnisse runtergespult wurden. Mich erinnerte an der Ortseinfahrt gleich das Sturm Graz Stadion an die Arroganz Arena in Monaco di Bavaria– Direkt an der Autobahn und weit weg vom Ortszentrum – Gut in Graz mag es nicht anders lösbar sein, aber anderes Thema. Die Halle war schnell gefunden und auch gleich ein ordentlicher Parkplatz direkt vor Halle, wir hatten jedoch noch eine Menge Zeit und versorgten uns erstmal im ortsansässigen Großkaufhaus mit Aqua e Cerveza und natürlich mit ein wenig „Unerwünschter- moderner Fußball - Sponsoring - Alpen Limonade“ als Herr Radiofreunde feststellte, dass sein Telefon weg sei- Tja da ging dann das große Suchen los, der Komplette AU Nightliner wurde umgekrempelt und teilweise demontiert, das Telefon blieb verschwunden, darauf erstmal eine Diskoschorle und Verdrängungsprogramm gestartet. Clemens hatte in Graz seinen Tiefpunkt. Woher der kam und warum, keine Ahnung... Aber ganz im Gegensatz zum Herrn Schmidt der topfit und strahlend vor der Halle auf Ihn zugelaufen kam der spitzbübischen Spruch: "Na fit?!?" "Bassd scho...." Mehr an Euphorie war leider nicht mehr möglich. Clemens bekam dann noch von Alaska das Album von Lydia Daher in die Handgedrückt, und das is toll, toll, toll.... unbedingt anhören, kaufen und im Radio wünschen! Nach dem hören des Albums gingen wir zum Soundcheck, und konnten einen riesigen Hall feststellen. Ich glaub ja, dass es deswegen Halle heißt. Zu diesem Zeitpunkt war auch schon Schurli (Austria Booker No. 1) euphorisch begrüßt worden, und man selbst auf dem Weg zu einem gepflegten kühlen Pre-Show Bier. Noch eine 3/4 Std. bis Auftritt.... Da kam der Peter mit Klampfe rein und holte den Oli ab, es ging um den Auftritt von "Petra" bei "Wenn du nur wüsstest!" Er meinte eigentlich dass er so unvorzeigbar schrecklich dünne Waden hätte... Wir finden, für eine Petra optimal, aber seine Fußballer Knie- ohoh! Dann gings los, "Dadadadaaaaaa, dadadadadaaaaaaa...... Hallo wer kennt hier eigentlich wen?!?" Das Puplikum wirkte etwas verhalten hat sich aber nach und nach gesteigert, so dass man noch ein "Gut" vergeben kann. Im Vergleich zum Vorabend in Linz war die Halle eben größer und das ganze nicht so ganz intim. Mit das Highlight des Abends war Petras Showeinlage, sie hatte zwar ein paar Textprobleme, aber konnte sich dank des aussagekräftigen Hüftschwungs und der wilden Popoaktion mit Michi dennoch auf der Bühne behaupten. Und zwar im H&M Minikleid, Schwarzen Strümpfen, Blonder Barbie Perücke, und großer Sonnenbrille, eine richtige Schönheit. Der großteil des Publikums hat es vielleicht deshalb nicht kapiert, dass da ein waschechter Sportsfreund im Kleidchen steckte. Bei Monika und bei Mutter der Mann mit dem Koks ist da, ging es dann richtig rund und Graz zeigte sich von seiner besten Seite. Nachdem dann auch die Sportfreunde einen durchaus sehr respektablen Gig abgeliefert hatten und das Publikum zu einem „Humba“ aufforderten, was natürlich nicht so geklappt hat (dafür hätte man bei der Fußballnation Österreich aber auch keine Wahrsagerin gebraucht) wurde ordentlich „Merchie Merchie“ gemacht. Ganz zu schweigen von Exzessiven Fankontakten mit Autogrammen auf nackter Haut, Fotosessions und Lyrik Diskussionen. Seit dem wissen wir auch was los ist, wenn einer "Fritten Schranke und ne Fricke für die Lutsche...!" bestellt. Danke Ingolf! Noch anzumerken wäre, dass Anajo an diesem Tag der erste Teenie Zusammenbruch !!!EVER!!! hatten. Blond, geschätzte 17 Jahre alt ! Glückwunsch dazu! :-) Nachdem die Halle, Industriegebiet natürlich, verlassen wurde, um ein Haar wären wir von grimmig drein blickenden Sicherheitsleuten geräumt worden, ging es für die Band (Respekt!) und ortsansässige Fans noch in diverse Lokalitäten in der City. Die Ultras bevorzugten die Koje im Nightliner – mal so gar nicht „Ultra“. Fehlt hier nur noch die übliche Schulnoten Vergabe: Band: 2 + AU Konzert Live Cam: 2 Morgen: Tag 4, Innsbruck
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11.11.07 A-Linz, Posthof ANAJO ULTRAS REISEN INC. Präsentieren: ANAJO ULTRAS SWITZERLAND/AUSTRIA TOUR 2007 Tag 2: Linz Das wecken wäre bei der Bundeswehr mein größter Spaß gewesen- und Rekruten wie Oli Z. hätten mich dafür gehasst- der Aufstehvorgang gestaltete sich sehr zäh und nur mit dem Einsatz von lauter Musik und viel frischer (sehr kalter) Luft war Oli von seiner Schlafstatt zu bekommen um das „5 Leute schlafen da drin Wohnmobil“ auf ein „5 Leute fahren damit in der Gegend rum Wohnmobil“ umzubauen. Es musste auch ein kurzer Stopp auf einem Autobahnrastplatz eingelegt werden, um die Fahrtüchtigkeit des Kapitäns wieder herzustellen, wobei sich gleich ein Polizeieinsatzfahrzeug hinter uns postierte, was uns dann doch die ein oder andere Sorgenfalte bzgl. des im Fahrzeug noch vorhanden Restalkohols beschert hat- passiert ist natürlich nix und nach ein paar Stunden waren wir dann auch wieder zurück am Ausgangspunkt der wilden Fahrt in München. Oli und Herr Müller waren ausgeladen, jetzt musste nur noch Armin an den Bahnhof verbracht werden, damit er rechtzeitig zurück an seinem Studienplatz in Stuttgart sein könne. Als das erledigt war, ging es noch kurz in die Casa Radiofreunde um sich mit 65°C heißem Wasser die Schlacke der letzten Nacht von der oberen Hautschicht zu dämpfen. Die durchaus wohlige Wärme des Wassers,, durften wir auf der Restlichen Tour leider nicht mehr erfahren , lauwarm gabs allerdings genügend, wussten wir aber zu diesem Zeitpunkt, - welch Glück- noch nicht. Nach ausgedehnten Dusch-Vollbad und einer Tasse Typ „Caffe-Choc“ aus der neuen Senseo (Danke Mama) waren wir dann wieder „on the Road again“ (wusste eigentlich jemand, das Linz nördlicher liegt als München?, ist wirklich so!), An diesem trüben Sonntag passierten wir dann auch zum 1. Mal in dieser Woche den Chiemsee. 280 Kilometer später waren wir dann in Linz und haben somit unsere längste Tagesetappe von 500 km bewältigt. Den Posthof zu finden wäre dann eigentlich auch kein Problem gewesen, hätte mein talentierter Beifahrer und Navigationsoffizier (ich glaub jetzt dann rechts, hm, Einbahnstraße, ach egal!) die richtige Adresse eingegeben. Nach mehreren Runden durch ein heruntergekommenes Wohngebiet in Hafennähe konnten wir unseren persönlichen Nightliner direkt vor dem Posthof zu Linz parken. Noch eine halbe Stunde bis zum Einlass- hm – naja da haben wir uns erstmal eine ordentliche Diskoschorle gebaut- sehr erfolgreich übrigens. Eine Anmerkung der Radiofreunde bzgl. alkoholhaltiger Mixgetränke: Man sollte unserer Meinung nach, unter Campingumständen, generell von Fruchtsäften mit Fruchtfleisch absehen- 1. Verstopfen sie die Spüle und 2. Riecht am nächsten Tag das ganze Wohnmobil nach Vodka-O oder ähnlichem. In der Halle erstmal kurzes „Hallo“ zu den Merch-Girls Alaska und Marc, dann nichts wie hinein und voller Vorfreude auf das Intro gewartet- Clemens musste dann noch schnell an den Merch und 2 Shirts für die Vergeschenkung klauen, die dann von lOli und Michi gekonnt ins Publikum platziert werden sollte. Zum Gig an und für sich: Sehr solide Leistung, charmante Ansagen, tolles Publikum, dass aber über die AU doch stellenweise die Nase rümpfte- Einige “Inseln“ mit textsicheren Anajo Fans. Charmante Überleitung von Anajo zu den Sportfreunden. Spielfreude war den Jungs anzusehen. Notenvergabe: (Schulnoten) Anajo: 2 - AU: 3 Nach dem Gig gabs noch allerhand Merchstand Getratsche – vor allem Max konnte zur Belustigung beitragen, - „Wenn ich einen Pasch werfen will, dann funktioniert das in 9 von 10 Fällen auch! Manchmal funktionierts aber auch nicht, aber generell, immer wenn ich will- meistens!“ Die Jungs haben noch fleißig Autogramme gegeben und mit Fans Fotos gemacht. Nach mehreren Bieren, und nachdem offiziell der Posthof schon längere Zeit geschlossen war, hat sich dann noch ein kleines Grüppen auf den Weg in die Stadt gemacht. Die Radiofreunde waren nicht mehr dabei- waren doch zu viele Kilometer gewesen an diesem Tag. Clemens war allerdings noch voller Tatendrang und hat Peter vor dem Nightliner noch die vollständige Anajo Ultra Philosophie erklärt. Irgendwann um 2 Uhr 30 war dann allerdings endgültig Schluß und die AU´s beendeten den 2. Tourtag
10.11.07 CH-Amriswill, USL ANAJO ULTRAS REISEN INC. Präsentieren: ANAJO ULTRAS SWITZERLAND/AUSTRIA TOUR 2007 Offizielle AU Teilnehmer: Clemens Chris Die Radiofreunde Teilnehmer Fanreise: Armin Oli Herr Müller Tag -1: "Howdi Partner!!!!" Nach Wochenlangen intensiven Planungen über Reiseverlauf, Route und Campingplätze, haben wir (Clemens und Die Radiofreunde) unser Wohnmobil am ADAC-Stützpunkt in Erlangen abgeholt. Zunächst ging es am Freitagabend nach München. Zunächst musste aber noch Armin spontan dazu begeistert werden, mit von der Partie zu sein... Und das obwohl der Bube doch am Montag irgend eine Arbeit in der Uni abgeben musste, aber die Aussicht auf immer kaltes Bier, Diskoschorle Galore und allerhand an den Haaren herbeigezogene Argumente, wie „Du kannst ja auf der Fahrt mit deinem MacBook weiterarbeiten “ konnten ihn davon überzeugen, dass er seine geliebtes goldenes Kalb in Form eines silbernen platten Würfels + Schlafsack in den ANAJO ULTRA NIGHTLINER packte. Hurra! :) Der Freitag Abend begann erst ganz nett bei einer Handyclip-Preisverleihung im Ampere... wie gesagt ganz nett, Literaturwissenschaftlichen Hintergründen und Schnittchen.... Markus *gähn* hat es dann so gegen 22 Uhr vorgezogen Nach Hause zu gehen. Armin und Clemens hielten das Atomic für eine bessere Idee, was einen gelungen Startschuss für diese Woche darstellte. Tag 1: Am Samstag so gegen 14 Uhr haben wir noch den Herrn Müller und den Oli eingepackt und es ging endlich los nach Amriswil.... Nach einer unspektakulären Fahrt mit heftigen Orkan Böen und Schneesturm kamen wir trotz eines kleinen Heizungsproblems im Wohnbereich um 17:45 beim USL an. Oli versorgte uns noch schnell an einem auf der grünen Wiese (kein Scherz!) stehenden Geldautomaten (übrigens den einzigen den wir überhaupt gesehen haben) mit Fränklis und daraufhin noch umgehend kurz vor Ladenschluß (Samstags 18 Uhr) mit Vitaminreichen Getränken zur Mischgetränkeherstellung bei Aldi neben an. Mein lieber Herr Gesangsverein! Nach gesunden Wodkamischungen ging dann das Gas aus. Und wer wird zum Gasflaschen Tausch geschickt?!? Natürlich der Betrunkenste... Aber wenn man die Wahl hat zwischen welchen von der IT, einen vom Vertrieb und einen "Kunst"-Studenten ( jaja.... Mediendesign ), dann entscheidet man sich für den Betrunkenen vom Siemens.... also wurde Clemens bei gefühlten 0° Grad und Regen zum Gasflaschenwechsel geschickt. Hat geklappt - Hurra, wir leben noch! Wir hatten dann noch Besuch von der jaaa.... doch ganz netten Bookerin von "Bright", der Sympathischen aber etwas zu sanften Vorband, welche uns tatsächlich für Anajo hielt... (Oli als Olli, Herr Müller als Michi, Clemens als Ingolf, Die Radiofreunde als Steffen und Armin als Merchmädi, man fasst es nicht- Schenkelklopf) Nach dem wir nicht mehr länger warten wollten hab wir versucht in den Club reinzukommen.... es war ungefähr 21 Uhr.... das ist ja schon ne Zeit zu der ne Vorband auf dem flachen Land (gibt’s auch in der Schweiz!) anfangen könnte, aber nein! Die haben erst um 22:30 gestartet. Die Anajos sollten planmäßig um 23:30 Uhr anfangen, hat sich dann aber noch ein wenig hinaus gezögert... Gleich am Anfang Ausfall der Mikros, was einen Neustart bedeutete. Das Publikum war auch gleich dabei und hatte Spaß... Es fehlt heute vielleicht ein wenig an der Unterhaltung zwischen Olli und Michi und ein paar so typischen Jokes wie man sie so kennt.... generell könnte man sagen... das Konzert gehört nicht unbedingt zu den Besten bisher gesehenen, und wohl auch nicht zu den längsten, aber der neue Song "Mutter der Mann mit dem Koks ist da!" hat sensationell eingeschlagen, und ist wohl mit die härteste Nummer von den Anajos. Premiere eines neuen Songs, in der Schweiz, und wer war dabei? - Hervorragend! Nach dem Konzert war es anfangs noch richtig voll und die Musik ganz ok.... So gegen 4 Uhr war dann fast nix mehr los und die Damen und Herren DJ´s haben ihren skandalösen Tiefpunkt erreicht und erweckten für mich den Eindruck das sie die Tanzfläche gerne leer sehen würden.... na ok, dann haben wir diesen Wunsch erfüllt, und nachdem sie nicht mal „The Fratellis“ hatten bleibt dazu nur zu sagen "Ah ja.... alles klar!" Was wir etwas seltsam fanden ist das in der Schweiz Bands Generell so spät anfangen, naja, das is ja noch ok.... aber da war um 4 Uhr wirklich Schluss mit der Parchtey, und das ist nun wirklich nicht OK. Notenvergabe: (Schulnoten) Anajo: 3- AU: 2+
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