Tanz Tanz Band (Demo EP)
Honigmelone
Honigmelone, du bist nicht ohne
Nein, du bist mit: glücklich wer's hat
Honigmelone, du bist nicht ohne
Nein, du bist mit: glücklich wer's hat
Ich habe die Annahme, du bist eine Ausnahme
Ich hab den Verdacht, du hast Geschmack
Ich habe die Annahme, du bist eine Ausnahme
Ich hab den Verdacht, du hast Geschmack
Honigmelone, weiß Gott nicht ohne
Nein immer mit: und was es ist
Honigmelone, in deinem Innern
Da liegt das Gold, ich seh es schimmern
Ich habe die Annahme, du bist eine Ausnahme
Ich hab den Verdacht, du hast Geschmack
Ich habe die Annahme, du bist eine Ausnahme
Ich hab den Verdacht, du hast Geschmack
Du hast Geschmack, so viel Geschmack
Hol dir ein Stück von deinem Glück
Und pack es aus, und sag es laut
Honigmelone, du kriegst die Krone
Ich krieg die Krise, eine Misere
Ich habe die Annahme, du bist eine Ausnahme
Ich hab den Verdacht, du hast Geschmack
Ich habe die Annahme, du bist eine Ausnahme
Ich hab den Verdacht, du hast Geschmack
Meine Honigmelone, du bist wirklich nicht ohne
Nein, du bist immer mit, du hast unendliches Glück
Meine Honigmelone, bist weiß Gott nie ganz ohne
Tag für Tag, Stück für Stück, immer immer mehr mit
Meine Honigmelone, du bist wirklich nicht ohne
Nein, du bist immer mit, du hast unendliches Glück
Meine Honigmelone, bist weiß Gott nie ganz ohne
Tag für Tag, Stück für Stück, immer immer mehr mit
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An der Bahn
An der Bahn, an der Bahn, kommt dann und wann,
Das Gefühl, endlich zu spüren,
Wenn irgendwann, irgendwann ein Zug vorbeifährt,
Mit seinen tausend Fenstern und Türen.
Und nicht weit weg, nicht weit weg sitz ich starr auf dem Fleck,
Spür den Wind, die Fahrt von nebenan.
Doch an der Bahn, an der Bahn hat sich etwas getan,
Die Sicht ist frei, der Zug ist weg.
An der Bahn, an der Bahn stell ich manchmal fest,
Dass wir an dieser Stelle schon warn.
Ja, irgendwann, irgendwo, war es schon mal so,
Oder so ähnlich, genaueres weiß ich nicht mehr.
An der Bahn, an der Bahn, an der schäbigen Bahn,
Wird mir mein tun am Beispiel erklärt.
Das geht mich nichts an, mich nichts an,
Wer da neben mir steht,
Ich hab bemerkt, ich war schon so lang an der Bahn.
An der Bahn, an der Bahn, am Haltepunkt,
Überredet eine Frau ihren Mann:
Komm wir fahren, komm wir fahren in ein anderes Land,
In die Ferne, mit der Bahn!
Und an der Bahn, an der Bahn läuft dann und wann
Jemand vorbei mit einer großen Tasche,
Und steigt aus
Aus der Bahn, in die Bahn, auf der Bahn
mit dem Zug, mit dem Drang, an der Bahn.
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Monika Tanzband
Schwing, schwing, schwing in schwierigen Zeiten
Ich möchte dich auf deiner Tour begleiten
Ich möchte Dich hier, jetzt und überall sehen
Und mit dir durch dick, dünn und Mittelmaß gehen
Du hast eine Aura, ein Aussehen, ein Charisma
Ich glaube, so etwas war vor dir noch nie da
Du bist eine Ikone, du begeisterst Millionen
Du hast es verdient, dich selbst zu belohnen
Monika Tanzband rettet die Welt
Sing, sing, sing deine Lieder
Du hörst sie einmal und vergisst sie nie wieder
Lieder für alle, für sie und für ihn
Für jung und für alt, wie Medizin
Und heute Abend bist du in meiner Stadt
Ich habe mich extra ganz schick gemacht
Ich hab mich verkleidet, dass mich jeder beneidet
Weil ich so bin wie du, Monika du
Monika Tanzband rettet die Welt
Und plötzlich geht das Licht an
Monika, jetzt bist du dran
Du nimmst das Mikrofon in die Hand
Der Lärm, das Geschrei der Leute ist ohrenbetäubend laut
Und im heillosen Durcheinander, im Blitzlichtgewitter
Fragst du deine Fans:
Hey, do you wanna celebrate
Und die Antwort ist vorgegeben: Yeah
So läuft’s Business, es war noch nie mehr los
That’s entertainment, that’s rock’n’roll
Sie schreien nicht Hildegard, Doris, Gudrun, Erika, Veronica
Nein, heute Abend heißt es: Monika
Monika Tanzband rettet die Welt
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Loki
Loki kam, sah und siegte fast,
Was sich da tut,
Was sich da abspielt
Ist ein hoch kompliziertes,
Ein leicht verzwicktes,
Spiel kann man nicht sagen,
Dafür ist es zu ernst.
Also Russisch-Roulette,
Wir öffnen die Runde,
Wir mutmaßen, Schätzen,
Veranstalten, wetten,
Doch wir können es nicht messen,
Wir rufen die Experten,
Die fragen den Computer,
Die Tabellen,
Die verkehrten.
Doch du weißt, die Konkurrenz ist groß,
Die Konkurrenz von außen,
Die im eigenen Haus.
Sie schubsen dich von hinten,
Die blockieren dich vorne
Und es gilt zu überwinden den Blick nach vorn im Zorn.
Doch Loki ist dir treu,
Sie steht dir zur Seite,
man sieht dich oft allein,
Manchmal sieht man euch beide
Und dann ist sie immer einen kleinen Schritt hinter dir,
Man könnte fast meinen,
Du gehörst ihr!
Einer muss dran glauben,
Was die Leute sich erlauben,
Der Zorn wird fixiert,
Das Ziel wird bestimmt,
Du kannst jetzt reden lassen tun,
Was dir alles einfällt oder schaun,
Dass du wegkommst
Bevor du noch was abbekommst.
Ein Mann an der Front,
Da kann Loki auch nur beten,
Dass jemand nicht genau trifft,
Sondern nur ganz leicht daneben,
Mit Tomaten, Torten, Eiern
Und dem Senf aus dem Glas und du wunderst dich,
Sakradi, Herrgott wo gibt’s so was.
Wir haben Filme gemacht,
Wir haben Bücher geschrieben
Und immer noch nicht Loki,
Sind wir ganz zufrieden,
Wir haben Lieder verfasst,
Wir haben Forschung betrieben
Und immer noch nicht Loki,
Sind wir ganz zufrieden.
Wir haben Geld gespart,
Wir haben das Auto überladen
Und immer noch nicht Loki können wir die fragen,
Denn wir haben uns verfahren,
Ob uns jemand vermisst
Und immer noch nicht Loki,
Weiß ich wer du bist.
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Pusteblume
Du weißt, ich kriege nie genug,
Du weißt, ich meine es nur gut,
Du weißt, ich suche nicht nach Pusteblumen,
Du weißt, was es heißt, frei zu sein.
Ich bin ich mein ein Charakterschwein,
Ich versuche es dafür
Mit viel Schleim,
Ich bin vergebens ein Star des Lebens,
Ich bin sogar
Ein eleganter Clochard.
Ich weiß, du hast etwas für jede Norm,
Ich bin heut zu tage ganz gut in Form,
Ich überlege erst nachdem ich handle,
Mein benehmen grenzt an eine große Schande!
Schade, dass es schon wieder dunkel wird,
Schön, dass Frau Schneider aus dem Fenster stiert,
Sie interessiert, was da draußen passiert,
Aber nicht, wenn du mir eine schmierst!
(So schön sie auch sind,
sie sind weg mit dem Wind,
so schön sie auch sind,
sie sind weg mit dem Wind)
Ich habe mich schon tausendmal kopiert,
Ich habe Drogen ausprobiert,
Ich habe Begriffe abstrahiert,
Woher wohl das schon wieder rührt?
Du weißt, ich habe jetzt genug,
Man sagt, gut gemeint ist nicht gleich gut,
Du weißt, was bleibt sind Pusteblumen
– Pustekuchen!
Pustekuchen, Pustekuchen!
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Süsswasseraquarienfische
Krachige Helden haben ausgedient,
Du bist bei Denjenigen, die selber ungeschminkt,
Unbeholfen, unbedingt weiterkommen
Und mit pumpenden Sirenen sich der Eitelkeit bedienen.
Mein Gott, was war das, vielleicht der versuch,
Sich mit mantrischen Tricks in andre Sphären zu begeben.
Und semiaußerirdisch, sich selbst zu präsentieren,
Das ging daneben, soweit über euch zu schweben.
Es gibt Augenblicke,
In denen Süßwasseraquarienfische
Trübes Salzwasser schlürfen,
Obwohl sie das eigentlich nicht dürfen.
Sehnsucht ist das Codewort und Sex ist der Türsteher,
Ein kleiner Dreher vorbei, mist das war der Fehler.
Und du polterst wie der Geist, bist schon wieder entgleist,
Und als Ober-Aspirant weißt du, was das heißt.
Schallwellen sprudeln, Schaum an die Schicken,
Wenn das so weitergeht, dann müssen wir uns wirklich schicken.
Wir versuchen es mit allen Tricks und Hilfsmitteln
Und dann möchte ich dem Biolek die Hände schütteln.
Sie wollen entwischen, Süßwasseraquarienfische,
Sich mit Delphinen und Haifischen mischen, Süßwasseraquarienfische.
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Schau des Jahres
Es klingelt an der Tür
Und vor mir
Steht ein Mann,
Er nimmt mich ins Visier,
Er sagt, er kennt mich
Schon lang.
Ein meister der Harmonie,
Der schönen Töne, des fließenden Rhythmus.
Comedian Harmonie kommt mir in den Kopf,
Totale Überdosis,
Von allem, was so doof ist,
Ein kleines stück Papier und alles notiert,
Das ist neu,
Das gab’s noch nie,
Die Einladung zur:
Schau des Jahres,
Die Idee des Tages.
Von einem ins andere
Extrem,
Auf der Kippe stehen,
Wir sehen, das nicht das Problem,
Nein, viel mehr die verlorene Harmonie,
Die schrägen Töne,
Der zuckende Rhythmus.
Ich finde liebe darin,
Denn es kann nicht alles stimmen,
Es sind die Fehler,
Die zählen,
Es ist das Schiefe, das schiebt,
Ein kleines stück Papier und alles notiert,
Das ist neu,
Das gab’s noch nie,
Die Einladung zur:
(2x)
Refrain
Schau des Jahres,
Schau des Jahres,
(2x)
Refrain
Alle kommen zur Schau des Jahres,
Die Idee des Tages
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Es ist wieder Frühling
Es ist wieder Frühling
Und die Bienen fliegen aus,
Aus ihrem Bau aus,
ihrem Haus,
Wo sie
Den ganzen Winter verbracht haben.
Sie haben ja viel zu tun,
Und sie müssen es
Immer wieder tun,
Sonst würden sie ihr eigenes Gesicht nicht mehr
Sehen können.
(Refrain:)
Und auch ich,
Wie schön,
Dass das Glück
Gleich neben mir liegt
Und auch ich, Wie schön,
Dass das Glück
Gleich neben mir liegt, liegt, liegt.
Eben Honig geholt
Und eine andere
Biene vernascht
Und dann die
Ganze Nacht an dich gedacht,
Viele sind es schon
Und viele sind so nett,
Und vieles will ich sagen,
Doch die Worte sind weg,
Denn der bunte Blütenzauber,
Scheint perfekt.
